Ehrungen

  • Viele unserer Mitglieder halten dem Verein lange Jahre die Treue und erhalten eine besondere Auszeichnung an der Generalversammlung.

Ehrungen unserer Jubilare 2022

  • 25 Jahre     
    Dr. Jürgen Winter

    40 Jahre    
    Dr. Konrad Binder
    Elke Dickmann
    Michael Ehret
    Germana Aicher-Ehret
    Günter Jakubaschk
    Christa Jakubaschk
    Monika Naumann
        
    50 Jahre    
    Friedrich Assmus
    Robert Drosten
    Ludwig Hettich GmbH & Co
    Dieter Kaupp

    60 Jahre     
    Harald Florack

    70 Jahre    
    Rudi Bischoff
    Ulrich Bopp
    Wolfgang Fehrenbacher
    Willi Hammer
    Jutta Keller
    Hans Jörg Klöpfer
    Wilfried Messerschmidt
    Else Messerschmidt


Ehrungen 2021


  • 25 Jahre
    Werner und Sieglinde Bleier

    40 Jahre
    Helmut Banholzer
    Josef Bulach
    Thomas Gärtner
    Gerold und Adelgunde Grupp
    Ilse und Herbert Lämmermeier
    Robert Mayer

    50 Jahre
    Elfi Bonert

    60 Jahre
    Hermann Körner
    Traude Krebs-Ziegler
    Walter Ziegler

Ehrungen 2020

  • 40 Jahre:  

    Werner Bosch
    Dr. Martin und Claudia Knebel
    Max und Renate Schier
    Roswitha und Siegfried Storz
    Maria Westen

    60 Jahre:     

    Ursula Fischer
    Jürgen Geprägs
    Ilse Haller
    Erich Maier
    Anton und Gertrud Prennig

Ehrungen 2019

  • 25 Jahre:    
    Peter Schily

    40 Jahre:     
    Dr. Norbert + Theresia Holzer
    Edeltraud + Hans Joachim Losch
            
    50 Jahre:    
    Josefa Fink

    60 Jahre:
    Suse Hey-Richter
    Hans-Peter Huber



Ehrung Anton Prennig

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    Seit 1980 im Vorstand des Schwarzwaldvereins Schramberg, kümmerte sich Anton Prennig in all diesen Jahren um den Naturschutz, der ihm besonders am Herzen liegt.

    Parallel dazu übte er auch das Amt des Wegewarts aus, außer von 1990 bis 1999.
    In den Jahren 2000 - 2005 war eine besonders große Aufgabe zu stemmen: die neue Wegekonzeption. In Zusammenarbeit mit dem Hauptverein in Freiburg entstand ein komplett zusammenhängendes Wegenetz im ganzen Schwarzwald. Anton Prennig hat diese Mammutaufgabe mit Bravour für das Schramberger Gebiet gemeistert und alle Spaziergänger und Wanderer profitieren bis heute und auch künftig von dieser Leistung.

    Darüber hinaus war  es ihm ein großes Bedürfnis, die Zusammenhänge in der Natur und im Naturschutz den Mitgliedern im Verein und auch Gästen während gemeinsamer Wanderungen nahezubringen. Bei den jährlichen naturkundlichen Wanderungen, an die sich Anton Prennig gerne erinnert, ließ er die Teilnehmer an seinem detaillierten Wissen teilhaben, seine Vorträge beinhalteten nicht selten auch kulturhistorische Aspekte. 



Ehrungen 2018


  • 25 Jahre:

    Oswald Kammerer, Dunningen
    Maria Kammerer, Dunningen

    40 Jahre:

    Karl Echle
    Elisabeth Mauch
    Karl Ströhle
    Horst Hammer
    Martin Hammer

    50 Jahre:

    Henry Beers
    Konrad Brantner
    Franz Fehrenbacher

    60 Jahre:

    Franz Graf von Bissingen
    Knut Derkmann
    Anneliese Hunzinger
    Ida Mayer

Karl Pröbstle, Michael Ehret, Ulrich Bopp, Werner Flaig, Rudi Bischoff, Germana Aicher-Ehret, Hans Hauser, Wilfried Messerschmidt, Benjamin Schneider, Monika und Wolfgang Flaig

Pressebericht zur Generalverammlung am 25. März 2022

Aussergewöhnliche Ehrungen durfte der Vorsitzende Wolfgang Flaig zusammen mit seinem Stellvertreter Werner Flaig vornehmen.

Mehrere Jubilare feierten ihre 70-jährige Mitgliedschaft an der diesjährigen Generalversammlung in der Villa Junghans.

Diese langjährigen Mitgliedschaften fanden ihren Anfang in der legendären Jugendgruppe des Schwarzwaldvereins, wie Ulrich Bopp, einer der Jubilare berichtete. In den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gingen die jungen Leute gemeinsam Wandern und die Firma Junghans organisierte Ausflüge mit dem Bus. Damals war das eine der wenigen Möglichkeiten, die Welt zu erkunden; eine der ersten Ausfahrten ging in die Schweizer Bergwelt. Als Wimpelträger trug Ulrich Bopp besondere Verantwortung - während seine Kameraden frei waren „mit den Mädchen anzubandeln“. Und Rudi Bischoff erinnert sich begeistert: „gemeinsam mit 200 Jugendlichen gingen wir auf Wanderschaft“. Natürlich musste zuvor noch das Navigieren mit Karte und Kompass geübt werden - da waren alle froh, wenn sie sich nicht im Feurenmoos verirrt hatten und beim Waldaustritt den Blick auf Mariazell erhaschten, während über ihnen die Feldlerchen tirilierten.

Thomas Messerschmidt hielt eine berührende Rede zum 70jährigen Jubiläum seiner Eltern im Schwarzwaldverein. Else und Wilfried Messerschmidt hatten sich in der Jugendgruppe kennengelernt. Else war zudem in der Trachten- und Volkstanzgruppe des Schwarzwaldvereins und nahm an den Sonnwendfeiern teil, dadurch wurde der Fohrenbühl bald zu einem beliebten Familiendomizil. Wandern wurde in der Familie immer groß geschrieben, in den letzten Jahren organisierte Wilfried gemeinsame Wanderungen der Ortsvereine Königsfeld und Schramberg und unterstützt seinen Sohn noch heute bei dessen Aufgaben als Wegewart des Ortsvereins Königsfeld. Durch diese anschaulichen Schilderungen wurde den jüngeren Teilnehmern der Versammlung wieder einmal bewusst, wie ein aktives Miteinander im Verein den Einzelnen bereichert. Lob erhielt Anne Eckhardt für ihren kurzen Film der Wanderjahre 2020/2021 „Wandern gemeinsam erleben“, der dies widerspiegelt. Noch lange nach dem offiziellen Schluss saßen die Jubilare beisammen, um ihre Erinnerungen aufzufrischen und zu geniessen.

Der Schwarzwaldverein bringt sich auch heutzutage gerne im Veranstaltungsleben ein, so wurden zwei Veranstaltungen der Stadt Schramberg unterstützt:
- die kulinarische Wanderung in Mittelalter, wofür drei Wanderführer gestellt wurden;
- das Megaevent „Schramberger Megatrail 82 km“, hier wurden die Markierungen der ersten Etappe von Schramberg bis zum Turm am Fohrenbühl angebracht - und wieder ordnungsgemäß entfernt.
Das aktuelle Vereinsleben ging - der aktuellen Situation geschuldet - in ruhigen Bahnen. Wegewartin Monika Flaig hatte trotzdem genug Arbeit damit, die Wege zu kontrollieren, freizuschneiden und Ergänzungen anzubringen. 80 Stunden Arbeit kamen dabei zusammen. Zusätzlich hat Karl Pröbstle als Wegepate des Burgenpfades seine Freizeit eingebracht.
Dem im vergangenen Sommer neu gewählten Schatzmeister Benjamin Schneider wurde von den Kassenprüfern Klaus Albrecht und Robert Mayer eine ordnungsgemäße Kassenführung bescheinigt und er erhielt die verdiente Anerkennung für seinen erfolgreichen Start.

Seinen ersten Bericht als Wanderwart legte Hans Hauser vor, trotz der pandemiebedingten Einschränkungen konnten einige Wanderungen durchgeführt werden, der Lichtgang musste leider ausfallen. Er bescheinigte allen Teilnehmern vorbildliches Verhalten bei den Wanderungen und hofft, daß alle geplanten Veranstaltungen im aktuellen Jahr stattfinden können. Hans Hauser bedankte sich für die Treue zum Schwarzwaldverein - diese Treue war im Übrigen schon bei den ersten Unternehmungen dieses neuen Jahres zu spüren, denn bei der Schneeschuhwanderung wurde deutlich, wie sehr die Wanderer sich auf die gemeinsamen Aktivitäten in den nächsten Monaten freuen.

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Vorstandswechsel und Ehrung

Generalversammlung 23. Juli 2021: Carl-Jens Haas, Benjamin Schneider, Werner Mayer, Karl Pröbslte, Hans Hauser, Werner Bleier, Monika Flaig, Bernd Verwold, Wolfgang Flaig, Werner Flaig

Generalversammlung 23. Juli 2021  -   Endlich wieder wandern!


Wolfgang Flaig wurde als Vorsitzender des Schwarzwaldvereins Schramberg einstimmig im Amt bestätigt. Bei den turnusgemäß stattfindenden Wahlen an der diesjährigen Generalversammlung konnte er erneut ein motiviertes Team um sich scharen.

Als zweiter Vorsitzender konnte Werner Flaig für den Vorstand gewonnen werden; der bisherige Stellvertreter Werner Mayer stellte sich aufgrund seines nun sehr weiten Anfahrtsweges nicht mehr zur Wahl. Seit 2014 im Vorstand, hat Werner Mayer gemeinsam mit seinen Kollegen unter anderem die Aufgaben für das 125-jährige Jubiläum im Jahr 2015 gestemmt.

Wegewartin Monika Flaig freut sich, mit Karl Pröbstle künftig Verstärkung bei der Konzeption der Wanderwege und den darauf folgenden Pflegearbeiten zu haben. Karl Pröbstle war viele Jahre bei der Stadt Schramberg auch für die Wanderwege mitverantwortlich und hat den Burgenpfad mit aus der Taufe gehoben, für diesen wird er nun weiterhin Sorge tragen. „Selten waren wir so oft auf unseren Wegen unterwegs wie letztes Jahr“ berichtete Monika Flaig, „zeitlicher Gesamtaufwand 104 Stunden für Reinigen, Instandsetzung und Austausch.“

Dr. Winter übermittelte in seinem Grußwort als Stellvertreter von Frau OB Eisenlohr den Dank an den Schwarzwaldverein Schramberg für die geleistete Arbeit und die Erhaltung der Naherholungsmöglichkeiten. Dies ermögliche, auch für die auswärtigen Gäste attraktiv zu bleiben.

Seit 2001 zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Schriftführerin, wird Anne Eckhardt noch für die nächsten drei Jahre diesen Aufgaben nachgehen und dazu weiterhin die gesammelte Ausbeute der gemeinsamen Unternehmungen zur Unterhaltung am Jahresende zusammenstellen und ausschmücken. Silvia Koneyl hat entschieden, sich nicht mehr als stellvertretende Schriftführerin zur Wahl zu stellen und scheidet deshalb nach einer Amtsperiode aus dem Vorstand aus.

Bernd Verwold verdanken die Wanderfreunde hervorragend ausgearbeitete Touren und Wanderwochen, die er mit großem Engagement und Herzblut zusammen mit seiner Frau Eva vorbereitet hatte. Seit 16 Jahren als Wanderwart im Verein aktiv, konnte Bernd Verwold mit  Hans Hauser einen kompetenten Nachfolger gewinnen, den er gerne weiterhin unterstützen wird.

Kassenwart Carl-Jens Haas geht nach 40 Dienstjahren im Vorstand des Schwarzwaldvereins Schramberg in den Ruhestand, sein wie stets souverän vorgetragener Kassenbericht liess keine Mängel erkennen und wurde somit - wie auch der gesamte Vorstand - entlastet.

Das Amt des Kassenwarts geht ab sofort in die kundigen Hände von Benjamin Schneider über.

Vorsitzender Wolfgang Flaig dankte allen, die im Verein Verantwortung übernommen und mit ihrem Engagement eine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich gemacht haben und dies auch in Zukunft tun wollen.

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                             7. Februar 2020  Generalversammlung

Die Generalversammlung des Schwarzwaldvereins Schramberg wurde von dem Vorsitzenden Wolfgang Flaig routiniert und zügig abgehalten, so daß für die Mitglieder und Gäste noch viel Zeit für gute Gespräche und Geselligkeit blieb.

Wolfgang Flaig informierte die Versammlung über die Tätigkeiten im abgelaufenen Jahr 2019 und die Veränderungen im Hauptverein. Nach den mit viel Arbeit gefüllten letzten Jahren konnte die Vorstandschaft nun mit Zufriedenheit auf ein ruhigeres Jahr zurückblicken, in dem die Wandergemeinschaft die gemeinsamen Unternehmungen entspannt und mit viel Freude geniessen konnte.
12 Wanderführer haben 21 Wanderungen angeboten - 377 Teilnehmer haben zusammen fast
6000 km erwandert. Das Team um Wanderwart Bernd Verwold hatte wieder ein breit gefächertes Programm vorbereitet. Der beliebten Schneeschuhwanderung folgten die „ausverkaufte“ Fahrt ins Blaue, Highlights wie der „Drei-Fürsten-Steig“ bei Mössingen, der dritte Teil der Seegang-Trilogie am Bodensee, der U(h)rwaldpfad Schonach und die zweitägige Bergtour im Bregenzer Wald wurden ergänzt mit Halbtagswanderungen, so daß für jede Kondition das richtige dabei war. Die faszinierende Wanderwoche in der Provence mit großartigen Touren zeigte die Vielfalt der südfranzösischen Landschaft auf. Im Herbst lockte noch einmal die Schwäbische Alb, den „Traufgängern“ zeigte sie sich in ihrem schönsten bunten Herbstkleid, mittendrin thronte als Perle die Burg Hohenzollern. Erstmals in der Geschichte gab es eine Indoor-Sonnwendfeier. Der neue Turmwirt Michael End hatte keine Mühen gescheut und eine rustikale Außentheke, Alphornbläser, eine Musikkapelle und eine romantische Terrassenbeleuchtung mit Lampions organisiert. In den beiden gut besuchten Stuben trotzten die Gäste der Witterung, bei bester Stimmung und Musik, umsorgt von Familie End. Auch beim Jahresabschluss schauten die Wanderer gemeinsam in der gemütlichen Stube beim Lichtgang auf ein gelungenes Wanderjahr zurück.

Die Kassenführung war korrekt und ohne Beanstandungen. Um etwas mehr Handlungsspielraum zu bekommen, hat die Versammlung einstimmig eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge ab 1.1.2021 beschlossen. Die Fachwartin für Wege, Monika Flaig hat zusammen mit ihrem Mann rund 40 Stunden für Kontrollgänge, Reinigungs- und Ausbesserungsarbeiten aufgewendet. Eine neue Markierung des Ostweges durch das Stadtgebiet bis zur Gemarkung Hardt wurde nötig, dafür wurden 55 Rauten, 50 Richtungspfeile und 50 Aufkleber verbraucht.

Nach dem offiziellen Teil und der Ehrung begann mit dem gemeinsamen Abendessen der gemütliche Teil. Der Film von Schriftführerin/Fachwartin Presse und Öffentlichkeitsarbeit Anne Eckhardt mit Highlights zum „Wanderjahr 2019“ gab anschliessend weiteren Anlass zu Erinnerungen an gemeinsame, fröhliche Erlebnisse.

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Provence Wandergruppe
                               

Wanderwoche in der Provence - September 2019

Schramberg. ae. Auf den Spuren des Dichters Francesco Petrarca waren 41 Wanderer des Schwarzwaldvereins Schramberg in der Provence unterwegs. Während licht- und wärmedurchfluteter Tage lernten die Wanderer unterschiedliche Facetten dieser geschichtsträchtigen Region in Südfrankreich kennen.

Die erste Tour führte durch die Buschheidelandschaft der Garrigue von Sernhac zum Pont du Gard, ein monumentales Aquädukt aus römischer Zeit. Anschließend besuchte die Gruppe Avignon, die berühmte Stadt der Päpste und zeitweiliger Aufenthaltsort Francesco Petrarcas. Er gilt als „Vater“ des Alpinismus, ihm wird die erste touristische Besteigung des Mont Ventoux zugeschrieben. Während man noch den monumentalen Palast der Päpste bestaunte, erklangen Glöckchen eines festlichen Umzuges, mit dem die umliegenden Winzergenossenschaften um eine gute Weinlese bitten. Beim Einzug in die Kathedrale stimmten die Glocken der Kathedrale mit ein - ein besonderes Erlebnis. Streckenausbeute des ersten Tages: 14 Kilometer bei bis zu 32 Grad.

Die kleinen Alpillen waren das Ziel des zweiten Wandertages. Entlang eines Höhenzuges blickte man auf fruchtbare Täler mit Oliven, Wein und Auberginen. Ein wunderschöner Aussichtspunkt gegenüber eines historischen Bergdörfchens „Les Baux-de-Provence“ zog alle Wanderer in seinen Bann. In einem weiten Bogen wurde das Dörfchen erreicht, das als eines der schönsten Orte Frankreichs gilt. Dabei wurden im Umfeld der Kalkfelsen versteckte, aber dennoch riesige in den Fels geschnittene Rechtecke sichtbar - hier wurde bis Mitte des 20. Jahrhunderts Bauxit abgebaut, ein Grundstoff für Aluminium. Seinen Namen verdankt Bauxit seinem ersten Fundort Les Baux-de-Provence, wo es 1821 von Pierre Berthier entdeckt wurde.
Von der Burgruine bietet sich ein weiter Blick über eine wildromantische Landschaft und beim Bummel durch das sehenswertes Dörfchen konkurrierten hervorragende Olivenölprodukte, feine Taschen aus Kork und die typischen leichten, aus Papier geflochtenen Hüte um Aufmerksamkeit. Ergebnis: 13,4 Kilometer und etliche neue Hüte als Sonnenschutz.

Als nächstes wurde die „Gorge du Verdon“ in Angriff genommen, die Schlucht gilt als Grand Canyon Europas. Insgesamt 21 km lang beeindruckt die Schlucht mit bis zu 700 Meter Tiefe. Diesmal führten schmale felsige Pfade hinab bis zum Grund der Schlucht und nach einer Pause wieder hinauf. Danach waren die meisten auch mit „nur“ 7 Kilometern Laufleistung bei 400 Höhenmetern zufrieden. Anschliessend beeindruckten an einem Aussichtspunkt schroffe Felsen, die den Hintergrund für die majestätischen Flugkünste der Gänsegeier bildeten. Auf der Rückfahrt nach Orange, dem Stützpunkt dieser Reise wurden die berühmten Lavendelfelder bewundert und nebenbei erhielten die Wanderfreunde detaillierte Informationen zu den Pflanzen, deren Heilkräfte und Anwendungsgebiete.

Das Dach der Provence - der Mont Ventoux - wurde nun bestiegen. An seinen Hängen vereinigt der Ventoux alle europäischen Klima- und Vegetationszonen vom Mittelmeer bis Lappland. Von weitem scheint es, als liege noch Schnee auf dem kahlen Gipfel. Dieser Eindruck wird durch ein mächtiges Kalkschotterfeld hervorgerufen. Nach insgesamt 500 Metern Auf- und Abstiegen waren 15 Kilometer zurückgelegt, anschließend wurden die Wanderer bei einer kleinen Weinprobe am Fuße des Mont Ventoux belohnt.

Zum Abschluß der Wandertage führte eine leichte Tour durch die Ockerfelder des Colorado Provencal bei Rustrel. Inmitten grüner Kiefernwälder liegen die ehemaligen Ockerbrüche, deren intensive Farben auch heute noch begeistern. Nach der Wanderung besuchten die Teilnehmer den malerischen Ort Fontaine de Vaucluse, der einen der größten Quelltöpfe Europas beherbergt. So kamen insgesamt 10 erwanderte Kilometer zusammen.
Während noch einmal der Mistral blies, hieß es Abschied nehmen von einer überraschend vielfältigen Region, die noch viele weitere interessante Orte zum Erkunden bereithält.
Dankbar für die gebotenen Erlebnisse verabschiedeten sich die Wanderer, in Vorfreude auf den gemeinsamen Filmabend im November.

„Und es gehen die Menschen hin, zu bestaunen die Höhen der Berge, die ungeheuren Fluten des Meeres, die breit dahinfließenden Ströme, die Weite des Ozeans und die Bahnen der Gestirne und vergessen darüber sich selbst.“  F. Petrarca.

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23. Februar 2018   Generalversammlung

Generalversammlung am 23. Februar 2018

v.l. Bernd Verwold, Silvia Koneyl, Monika Flaig, Anne Eckhardt, Wolfgang Flaig, Anton Prennig, Werner Mayer, Carl-Jens Haas, Henry Beers, Oswald Kämmerer
                               
Eine Herzensangelegenheit war es dem Vorstand und den Mitgliedern im Schwarzwaldverein Schramberg, Anton Prennig in ihrer diesjährigen Generalversammlung zu würdigen.
Vorsitzender Wolfgang Flaig sagte in seiner Laudatio: „38 Jahre warst Du in verantwortlicher Tätigkeit, hierfür möchten wir Dir im Namen der Ortsgruppe Schramberg ein herzliches Dankeschön aussprechen“.

„Ehrungen jeder Art hast Du in Deiner bescheidenen Art in der Vergangenheit immer abgelehnt, obwohl Du es verdient hättest“ erklärte der Vorsitzende Wolfgang Flaig, „doch heute wollen wir unserer Ehrung Ausdruck verleihen. 38 Jahre für die Natur im Einsatz, was liegt da näher als ein Geschenkkorb aus dem Naturladen. Wir haben einen SchrambergGutschein beigefügt, mit dem Du in Schramberger Geschäften nach Deiner Wahl (oder der Deiner Frau) einkaufen kannst.“ Denn stets konnte Anton Prennig auch auf die Unterstützung und tatkräftige Mithilfe seiner Frau Gertrud bauen, ein Blumenstrauß soll den Dank und die Anerkennung dazu überbringen. Anton Prennig hat sich nun, im Alter von 87 Jahren aus dem Gremium verabschiedet und seine Vorstandskollegen wünschen ihm und seiner Frau alles Gute für die Zukunft.

Auf die übrigen Vorstandsmitglieder kann der Vorsitzende Wolfgang Flaig weiterhin bauen, sie alle wurden einstimmig für drei Jahre wiedergewählt.
Werner Mayer ist 2. Vorsitzender, er hat die diesjährige Wanderwoche in der Steiermark für den Verein vermittelt und bei ihm sind die aktuellen Unterlagen dazu zu haben.
Carl-Jens Haas, seit 37 Jahren im Vorstand tätig, wird weiterhin das Amt als Kassier ausüben.  

Monika Flaig, Fachwartin für Wege, berichtete das Neueste aus ihrem Fachbereich, das sie 2017 nach einer 3-jährigen Übergangszeit als Stellvertreterin übernommen hat. Im Gebiet Schramberg sind 104 km Wanderwege zu betreuen, darunter der Ostweg mit schwarz-roter Raute, die Zugangswege zu den Fernwanderwegen sind mit blauer Raute markiert. Die örtlichen Wanderwege folgen der gelben Raute. Die Wander- und Hinweistafeln sind auf 78 Standorte verteilt, vier davon mussten wegen Beschädigungen im vergangenen Jahr ersetzt werden. Der neue Genießerpfad „Burgenpfad Schramberg“ steht kurz vor der Vollendung und wird voraussichtlich im April vom Deutschen Wanderinstitut zertifiziert.

Bernd Verwold hat sich noch einmal als Wanderwart zur Verfügung gestellt,
damit genügend Zeit für die Integration eines möglichen Amtsanwärters bleibt. Im abgelaufenen Jahr hatte Bernd Verwold einen Zuwachs von 41 Teilnehmern bei den Wanderungen zu verzeichnen, insgesamt absolvierten 605 Wanderfreunde im Dienste ihrer Gesundheit eine Strecke von 227 km.

Anne Eckhardt hat für Ihren Bereich `Schriftführer und Öffentlichkeitsarbeit` eine Stellvertreterin und eine Verstärkung für den Vorstand im Schwarzwaldverein Schramberg gewonnen: ein herzliches Willkommen an Silvia Koneyl.

Der frühere Vorsitzende Hans Häckel, der die Entlastung des Vorstands herbeiführte, bestätigte ein gut funktionierendes Vereinsleben. Davon konnte sich die Versammlung beim anschliessenden gemütlichen Teil des Abends überzeugen: die Erinnerungen in einem Film von Anne Eckhardt reichten bis ins Jahr 2001 zurück, als sie das erste Mal eine Wanderwoche miterlebte. Liebevoll im Verein aufgenommen, brachte sie ihren Dank in einer kleinen Zeitreise zum Ausdruck, die sämtliche jährlich erlebten Wanderreisen umfasste. Bernd und Evi Verwold, die diese Reisen seit 2005 geplant, organisiert und geführt hatten, erhielten als Dankeschön ein Fotobuch mit den schönsten Aufnahmen, dem jeweiligen Programm und Denkwürdigem aus diesen Wanderwochen. Herrliche Natur und Landschaften wechselten sich auf Filmsequenzen und Bildern ab mit den Personen, die den Verein im Lauf der Jahre prägten, den Wanderern, Wanderführern und Vorsitzenden, darunter Roland Eckhardt, der ab dem Jahr 2000 im Verein 5 Jahre lang den Vorsitz innehatte und danach noch einige Zeit als 2. Vorsitzender fungierte. Ausschnitte aus Versammlungen, Sonnwendfeiern und dem Jubiläum im Jahr 2015 rundeten die Präsentation ab, die schöne Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse in den anschliessenden Gesprächen wachrief.

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September 2017

Vom Bergpanorama fasziniert - Wanderwoche im Zillertal

Wanderwoche im Zillertal

Mit dem Gletscher im Hintergrund stellen sich die Wanderer auf der Sommerbergalm zum gemeinsamen Erinnerungsfoto auf

Eine hervorragend vorbereitete und rundum gelungene Wanderwoche erlebten
49 Wanderkameraden vom Schwarzwaldverein Schramberg im Zillertal.

Das erste Erlebnis erwartete die Wanderer im Holzgau, wo die Anfahrt für eine kurze Wanderung unterbrochen wurde. Am  Simmswasserfall vorbei führte der Weg zur - und über - die längste Hängebrücke Österreichs, mit 200 m Länge überspannt sie in einer Höhe von 110 m die Höhenbachtalschlucht. Nach dieser kleinen Mutprobe ging es weiter bis zum Hotel in Hippach, dem Stützpunkt im Zillertal für die nächsten Tage.

Bernd und Eva Verwold hatten faszinierende und abwechslungsreiche Wanderungen vorbereitet und an jedem Tag konnte man wählen: soll´s heute sportlich-anspruchsvoll oder lieber gemütlicher sein. Abends fanden sich die Gäste rundum verwöhnt von den Spezialitäten und vom Team im Hotel.

Zur „Einlauftour“ am Montag fuhren die Teilnehmer zunächst alle mit dem „Gletscherbus 1“ von Hintertux zur Sommerbergalm, wo auch das Foto mit dem Gletscher im Hintergrund entstand. Anschliessend gingen die Wandergruppen getrennte Wege, ein großer Teil nahm den rund einstündigen Anstieg zum Tuxer-Joch auf 2.300 m Höhe in Angriff. Nach kurzer Rast mit Blick auf den Gletscher folgte ein Abstieg von insgesamt 816 m durch das schöne Weitental mit seinen wildromantischen Wasserfällen bis zur „Bichlalm“, wo alle Wanderer wieder aufeinander trafen. Zeitlich versetzt stiegen beide Gruppen ab bis zum Ausgangspunkt.

Am Dienstag starteten alle gemeinsam an der Bergstation „Eggalm“. Bei gleichmässiger Steigung erreichte die sportliche Gruppe in rund 90 Minuten die Grübelspitze auf 2.395 m Höhe, wo man die Rast mit Blick auf die umliegenden Berge und den Hintertuxer Gletscher geniessen konnte. Nach eineinhalbstündigem Abstieg trafen die Teilnehmer bei der Brandalm auf die „Gemütlichen“, die sich schon für ihren weiteren Weg rüsteten.
Nachdem der Ausgangspunkt in Tux Lanersbach wieder erreicht war, konnten die Teilnehmer der großen Tour an diesem Tag auf einen Abstieg von stolzen 1.156 Höhenmetern zurückblicken.

Bei herrlichem spätsommerlichen Wetter folgte am Mittwoch das Highlight der diesjährigen Wanderwoche. Eine abenteuerliche Busfahrt brachte die Wanderer durch Haarnadelkurven und beklemmend enge, kurvige Tunnel durch das Zemmtal bis zum Schlegeisstausee.
Dort wartete - wer denn wollte - ein zweistündiger anspruchsvoller Aufstieg, um die „Neumarkter Runde“ zu bewältigen. Und es lohnte sich. Auf halber Höhe durchschritten die Wanderer ein Hochmoor, bereits herbstlich gefärbt, durch das sich ein glitzernder Bergbach schlängelte. Noch etwas weiter oben führt die Route über faszinierende Fels- und Felsblockwege und ein atemberaubender Ausblick auf schneebedeckte Berggipfel über dem Schlegeisstausee begleitete die Wanderer bis hoch zur Olpererhütte auf 2.388 m. Nach der Einkehr wurde der Abstieg von 741 Höhenmetern etwas zügiger als der Aufstieg (750 HM) zurückgelegt. Sechs Stunden nach dem Start stiegen die Wanderer in den Bus, der sie zusammen mit ihren Kollegen der kürzeren Tour zurück nach Hippach brachte.

Der beeindruckende Gerlosstein lockte die Wanderer am Donnerstag für zwei unterschiedlich lange Routen, beide fanden sich in der Sonnalm zur Stärkung wieder. Alle trafen sich nach ihren Touren wieder zur Talfahrt mit der - fast schon historischen - Gerlossteinbahn, die mit zwei kombinierten Kabinen bei der Talfahrt bei manchen Insassen für atemlose Sekunden sorgte. Zum Ausklang spazierten die Teilnehmer am Freitag durch Kitzbühl, staunten über humorvolle Grabkreuzinschriften aus früheren Zeiten und machten sich danach ans unvermeidliche Kofferpacken. Mit im Gepäck reisen unvergessliche Erinnerungen an die gemeinsamen Bergtouren, Abende voller Musik, Gesang und Tanz und eine ganz besondere Kameradschaft.

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17. August 2017    Ministerpräsident Kretschmann wandert

17.08.17.Schwabo

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2015-Festschildchen


2015  - Bericht Jubiläum

2015.Festbuch

Unser Festbuch zum 125-jährigen Jubiläum ist eine Liebeserklärung an Schramberg    und die herrliche Landschaft drum herum. Einblicke in unsere traditionsreiche Geschichte und in unser Vereinsleben vervollständigen das Vereinsporträt.